Die besten WordPress Addons

WordPress ist mittlerweile ein mächtiges Redaktionssystem für Weblogs. Wenn nicht sogar DAS mächtigste. Mit ein paar kleinen Anpassungen kann es aber auch als vollwertiges Content-Management-System (CMS) genutzt werden. Auch dieses Weblog ist mit WordPress realisiert. Einer der riesigen Vorteil von WordPress ist die Verbreitung. Unzählige Weblogs werden seit Jahren mit WordPress betrieben und die Anzahl der Nutzer wächst stetig weiter. Entsprechend groß ist auch die Community derer, die eigene Anpassungen – Plugins für WordPress entwickeln. Unter WordPress.org kann man aktuell fast 12.000 Plugins für das beliebte System herunterladen. Hier möchte ich die für mich wichtigsten Plugins vorstellen. Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Antispam Bee

Ein Plugin zur Vermeidung von Kommentarspam. Um den Spam wirklich bis auf Null zu reduzieren arbeitet Antispam Bee mit verschiedenen Verfahren parallel. Unter anderem gleicht das Plugin die Kommentare mit der öffentlichen Spammer-Datenbank “Projekt Honey Pot” ab. Der interessanteste Punkt ist aber ein ganz anderer: Antispam Bee speichert keinerlei Daten und kann vollständig anonym benutzt werden. Bei Plugins, die dies nicht leisten, muss der Nutzer darauf hingewiesen werden, dass seine Daten gespeichert werden. Natürlich empfiehlt sich auch bei Antispam Bee der Vollständigkeit halber ein solcher Hinweis, nötig ist er jedoch nicht! Bei dem bekanntesten – weil vorinstallierten – Antispam Plugin Akismet ist sogar eine Registrierung des Weblog-Betreibers notwendig. Antispam Bee lässt sich schnell installieren und funktioniert schon vorkonfiguriert mustergültig.

Cute Profiles

Heutzutage ist es relativ normal bei vielen Diensten ein eigenes Profil zu besitzen. Ganz egal, ob es sich dabei um Networking Portale wie Xing, soziale Netzwerke wie Facebook oder Video-Plattformen wie Youtube handelt. Mindestens ein weiteres Profil hat fast jeder. Meistens sind es sogar deutlich mehr. Um den Besucher des eigenen Weblogs auf diese weiteren Profile aufmerksam zu machen zeigt Cute Profiles die Icons der benutzten Dienste auf jeder Seite des Weblogs mit an. In meinem Fall sind auf der linken Seite Icons zu jedem Dienst, den ich im Internet sonst noch nutze.

Dashboard Post-It

Quasi ein gelber Zettel fürs WordPress Dashboard. Nicht wirklich wichtig, aber das eine oder andere Mal schon sehr hilfreich, wenn man irgendwelche Dinge notieren muss.

FancyBox for WordPress

Ein Plugin, welches ohne weiteren Konfigurationsaufwand sämtliche Grafiken in einer schönen Lightbox öffnet. Plugin installieren, fertig. Das Plugin lässt zwar eine Konfiguration zu, funktioniert aber auch mit den Standard-Einstellungen ohne Probleme. Einfach klasse… Und schön aussehen tuts auch noch.

Google Analytics Dashboard

Nur sinnvoll, wenn man Google Analytics für die Statistik des Weblogs verwendet aber dann ziemlich hilfreich. Das Plugin blendet die aktuelle Statistik auf dem Dashboard ein. Zusätzlich gibts eine kleine Info an jedem bisher verfassten Artikel und an jeder bisher verfassten Seite. Übersichtlich, interessant und hilfreich. Nicht nur für Statistik-Fans.


Simple Social – Sharing Widgets & Icons

Unter jedem Artikel einen “Tweet” Button, einen “Gefällt mir” Button und noch ein paar weitere Social Buttons. Da muss ich auf jeden Fall noch mal dran, da gibts noch ein paar schönere Lösungen. Aber diese ging schnell, war kaum mit Aufwand verbunden und sieht sehr schick aus.

Twitter Tools

Kann eine ganze Menge, ich nutze aber nur das wöchentliche Twitter-Archiv. Das Plugin könnte auch jeden Tweet einzeln als Blogpost importieren, aber das wäre definitiv zuviel des Guten. Einmal wöchentlich finde ich ganz nett. Dann stört es nicht, aber die Tweets gehen auch nicht verloren. Zusätzlich könnte das Plugin auch noch jedes Blogpost twittern und bietet ein “Recent Tweets” Widget für die Sidebar, für beides nutze ich jedoch andere Plugins.

WordTwit

Mein Plugin zum twittern von neuen Blogposts. Lässt sich sehr umfangreich konfigurieren inklusive URL-Kürzung über bit.ly API.

WP-Permalauts

Das leidige Problem mit den deutschen Umlauten. Bei WordPress mittlerweile fast (!) aus der Welt geschafft. Aber eben auch nur fast! Wenn im Titel eines Blogposts ein Umlaut vorkommt wird dieser im Permalink durch einen Vokal ersetzt. Aus “ä” wird ein “a”, aus “ö” wird ein “o”, aus “ü” wird ein “u” und aus “ß” wird ein “s”. Ist nicht schlimm, aber unschön. Dieses kleine Plugin beseitigt diese Unschönheit, so das hinterher in den Permalinks aus einem “ä” auch korrekterweise ein “ae” wird.

WPtouch

Dieses Plugin legt ein zusätzliches Theme an, welches das Weblog für die Anzeige auf mobilen Geräten optimiert. Ohne eigenes zutun kann man direkt nach der Aktivierung des Plugins mit einem Smartphone auf die Seite zugreifen und kriegt das modifizierte Theme ausgeliefert, welches die Seite auf kleinen Monitoren deutlich lesbarer werden lässt. Und nicht schocken lassen: Es sieht erst so aus, als gäbe es von dem Plugin nur eine kostenpflichtige Version. Dem ist nicht so. Es gibt auch eine kostenlose Variante, die einen Großteil der Funktionen auch anbietet.

Um einen kleinen Eingriff kommt man allerdings nicht herum, wenn man zeitgleich mit “WPtouch” auch “Cute Profiles” einsetzt. Dann werden die Social Media Icons nämlich auch im mobilen Theme angezeigt, was dort eher störend wirkt. Das kriegt man aber relativ schnell in den Griff. In den Einstellungen von “Cute Profiles” einfach den Menüpunkt “Insertion of the Profiles” auf “Manual Insertion” setzen. Anschließend im Theme-Editor die header.php aufrufen und direkt vor dem schließenden </head> folgenden Code einfügen:

<?php if ( function_exists( 'put_cute_profiles' ) ) {
put_cute_profiles();} ?>

Schon tauchen die “Cute Profiles” im mobilen Theme nicht mehr auf.

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